Liebe Leserinnen und liebe Leser

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Herzlich willkommen auf meiner persönlichen Homepage.

Hier kommen Sie direkt zu meinen aktuellen Veranstaltungen mit   Neuigkeiten und Terminen 

Auf der dienstlichen Homepage der Katholischen Hochschule NRW, an der ich bis zu meiner Pensionierung 20 Jahre lang als Professor gearbeitet habe, finden Sie  Informationen zum beruflichen und akademischen Lebenslauf   und zu meinen Veröffentlichungen

Derzeit bewegen mich das Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland sowie der Krieg in Israel und Palästina und der UKRAINE-Krieg.

In Neuwied, wo ich wohne, gibt es ein Bündnis für Demokratie und Toleranz. Am Aschermittwoch fand eine Gegendemo zum „Politischen Aschermittwoch“ der AfD in Neuwied-Torney statt. Trotz schlechtem Wetter fanden sich gut 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Hier mein  Redebeitrag und ein Video zur Gegendemonstration

Seit über 25 Jahren reise ich regelmäßig nach Israel und Palästina; deshalb geht mir die Situation dort jetzt sehr nahe. Das Massaker des militärischen Flügels der Hamas am 7. Oktober war brutal, unmenschlich, unentschuldbar. Die militärische Reaktion Israels mag im ersten Augenblick nachvollziehbar sein. Sie fordert jetzt den Tod Zehntausender unschuldiger Menschen im Gazastreifen – fast die Hälfte davon sind Kinder. Hunderttausende werden vertrieben. Rechtsextreme Kräfte in der israelischen Regierung fordern unverhohlen die endgültige Vertreibung der Palästinenser:innen aus Gaza. Der Versuch, die Hamas kriegerisch zu besiegen, wird ebenso wie die Reaktion der USA auf den 11. September 2001 alles nur verschlimmern. Wie heute die Hamas, so sollte damals Al Kaida besiegt werden, aber es entstand der sogenannte „Islamische Staat“. Boko Haram und der Djihad sind weitere terroristische Ableger. In Afghanistan regieren die Taliban. Sadam Hussein wurde getötet, aber der Irak steht jetzt unter dem Einfluss des Irans. Muammar al-Gaddafi wurde getötet; Libyen ist gespalten und ein „failed state“.

Wir brauchen eine Diplomatie, eine Politik der Verständigung und Friedensinitiativen, die die Traumata der israelischen und der palästinensischen Menschen ernst nehmen. Hier ein Gastkommentar in der Kölner Kirchenzeitung vom 27.10.2023:

Am 25. Januar 2024 waren die Combatants for Peace bei uns zu Gast in Neuwied und haben eine Perspektive für den Frieden aufgezeigt: Wenn Du Deinen eigenen Schmerz spürst, bist Du am Leben. Wenn Du den Schmerz der anderen spürst, bist Du menschlich.

In Neuwied haben wir die Projektpartnerschaft mit der palästinensischen Stadt Surif (25 km südwestlich von Bethlehem) aufgebaut; zugleich gibt es eine Neuwieder Städtepartnerschaft mit der Region Drom Hasharon nördlich von Tel Aviv. In Neuwied stehen beide Partnerschaftsvereine in engem Austausch:

Rhein-Zeitung vom 26.10.2023

in der SWR-Landesschau vom 16. Oktober 2023  gab es dazu ein Interview: Interview

Zur Projektpartnerschaft mit der palästinensischen Stadt Surif finden Sie hier einen Zeitungsbericht

Mit anderen Partnerschaftsinitiativen fordern wir, den Stopp der Unterstützung kommunaler Partnerschaften mit Städten in Palästina aufzuheben

Rhein-Zeitung 8.11.2023

An der Katholischen Hochschule in Köln wird die Partnerschaft mit der  Universität Bethlehem  jetzt schon seit mehr als zwei Jahrzehnten gepflegt: Dialogarbeit in Israel und Palästina

Bezogen auf den Krieg in der Ukraine erleben wir auch unter Christinnen und Christen, wie die Friedensethik derzeit heftig diskutiert wird: eine konsequent gewaltfreie „jesuanische“ Haltung und die Auffassung, dass militärische Selbstverteidigung in Notsituationen unausweichlich ist, stehen sich gegenüber:Vortrag zur christlichen Friedensethik

Wie mich die Friedensfrage durch mein Leben begleitet, dazu habe ich in einem 50minütigen Interview Auskunft gegeben:  Podcast-Interview mit Martina Hilger

Bei der   Katholischen Friedensbewegung Pax Christi arbeite ich im Wissenschaftlichen Beirat mit, bei gewaltfrei handeln im Kuratorium.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist der interreligiöse Dialog in einer von Migration geprägten Gesellschaft. Dazu ein Artikel  und  Infos zum Interreligiösen Master

Im Frühjahr 2022 ist das Buch „Papst Franziskus: Mensch des Friedens“ erschienen mit meinem Beitrag zu Ansätzen einer interreligiösen Friedenstheologie bei Papst Franziskus. Gottfried Orth hat das Buch rezensiert: Rezension zu Papst Franziskus: Mensch des Friedens

Als Christ sind mir längst überfällige grundlegende strukturelle Reformen in der katholischen Kirche wichtig:  Gemeinden als Netzwerke

Die Offene Gemeinde Heilig Kreuz in Neuwied wurde im April 2019 gegründet. Dazu hier ein Interview im Domradio und ein theolgischer Beitrag von Oliver Seis und mir in der Trierer Theologischen Zeitschrift (4/2021): Gemeinde im Sozialraum

Fragen der gesellschaftlichen Versöhnung beschäftigen mich: Link zum Video

Im Kölner Domradio hat mich Angelika Krumpen im Rahmen ihrer Sendereihe „Menschen“ zu den  Stationen meines beruflichen Lebens und zu meinen Engagements ausführlich interviewt: Link zur Homepage des Domradios

Vor meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Kölner Hochschule war ich elf Jahre lang Referent und Geschäftsführer beim Internationalen Christlichen Friedensdienst EIRENE . Zweimal war ich für EIRENE im Niger, wo EIRENE die Partner u.a. im Kampf gegen Boko Haram unterstützt. Dazu hier ein Artikel über  Lokale Dialoginitiativen im Niger.

Alles Gute beim weiteren Lesen! Ich freue mich über Rückmeldungen per Email: j.freise@katho-nrw.de.