Liebe Leserinnen und liebe Leser
Herzlich willkommen auf meiner persönlichen Homepage.
Hier kommen Sie direkt zu meinen aktuellen Veranstaltungen mit Neuigkeiten und Terminen
Auf der dienstlichen Homepage der Katholischen Hochschule NRW, an der ich bis zu meiner Pensionierung 20 Jahre lang als Professor gearbeitet habe, finden Sie Informationen zum beruflichen und akademischen Lebenslauf und zu meinen Veröffentlichungen
Ganz aktuell:
Zum Jahreswechsel ist mein Buch „Gewaltfreie Soziale Arbeit für Frieden und Demokratie“ erschienen.

In diesem Jahr gehe ich mit Lesungen auf Tour und stehe auch online für Lese- und Gesprächsabende zur Verfügung. Anfragen bitte an folgende Emailadresse
Zum Thema des Buches halte ich verschiedene Vorträge: am Donnerstag, dem 19. März, spreche ich bei der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen um 19.30 Uhr in Langenfeld zum Thema: Wie Frieden schaffen? Mit oder ohne Waffen? Mein Gesprächspartner ist der evangelische Militärdekan Dr. Michael Rohde Veranstaltungsankündigung Langenfeld
Am Mittwoch, dem 25. März, findet in der Integrierten Gesamtschule Johanna Loewenherz in Neuwied mit Oberschüler:innen der IGS, des Rhein-Wied-Gymnasiums und des Werner-Heisenberg-Gymnasiums von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr eine Veranstaltung statt zum Thema „Wehrpflicht oder Kriegsdienstverweigerung? Eine Gewissensentscheidung. Ich diskutiere dort mit Florian Roth, Jugendoffizier der Bundeswehr. Wer als Gast teilnehmen will, melde sich bei Harald Lutz: lutz@igs.de
In der Jugendbildungsstätte Haus Wasserburg in Vallendar sind zwei Termine zum Thema meines Buches geplant – Infos gibt es bei Melanie Gehenzig: gehenzig@haus-wasserburg.de
An der Universität Rostock halte ich eine Vorlesung am Montag, 11. Mai, von 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr: „Wir sind doch die Guten – warum ist dann die Soziale Arbeit oft so wenig gewaltfrei?“ Informationen über Maike Nadar: maike.nadar@uni-rostock.de
An der Leuphana-Universität in Lüneburg halte ich am 4. Juni von 12.15 Uhr bis 13.15 Uhr im Rahmen der Vorlesung zur Psychologie der Motivation, Gefühle, Kommunikation und Selbstregulierung einen Vortrag zu „Begegnungen zwischen israelischen und palästinensischen Studierenden – sozialpsychologische Aspekte“ . Infos dazu über Timur Sevincer: timur.sevincer@leuphana.de
Am 18. Juni findet an der Katholischen Hochschule NRW in Köln nachmittags ab 14.30 Uhr die Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen der Hochschulpartnerschaft mit der Universität Bethlehem statt.
Infos über Prof.’in Dr. Annette Müller: an.mueller@katho-nrw.de
Hier kommen jetzt einige Informationen zu meinem neuen Buch:
Aus der Perspektive verschiedener Wissenschaftsdisziplinen analysiert das Buch Kriegs- und Gewaltdynamiken und stellt aktive Gewaltfreiheit als Grundorientierung eines Engagements für Frieden und Demokratie vor. Das Buch ist bei Beltz/Juventa als Printversion und E-Book erschienen.
Unter diesem Link gibt es eine Leseprobe
Mein Kollege Gottfried Orth, emeritierter Professor an der Technischen Universität Braunschweig, hat das Buch rezensiert und schreibt u.a.: „In den 14 Kapiteln dieses (er-)kenntnisreichen Buches ist dem Autor etwas gelungen, was in akademischer Literatur nicht selbstverständlich ist: Er schreibt in einer gewaltfreien Sprache, d.h. konkret: Er sagt ich und versteckt sich nicht hinter einem „Wir“ oder einer passivischen Formulierung; Freise legt seine Grundannahmen und Erfahrungen offen und spricht den Leser und die Leserin direkt an und nimmt ihn und sie sensibel mit auf die Lesereise durch dieses Buch, weil er erlebt und reflektiert hat, dass, wo Gefahr ist, auch die Kraft zur Gegenwehr und damit das Rettende wachsen kann. Dabei weiß Freise wohl, dass „niemand Wunder ‚machen‘ kann, aber wir etwas dafür tun können, dass sie möglich werden“. Und dann und darauf zielt meiner Wahrnehmung nach Freises Buch, „muss man Wunder ausprobieren“ (R. Höppner). In Neuwied wurde am 11. März das Buch vorgestellt.
Hier kann man das Buch bestellen: Buchbestellung
Jetzt folgen Infos zu vergangenen Aktivitäten:
Fragen der gesellschaftlichen Versöhnung waren Thema in einem Interview: Link zum Video
Im Kölner Domradio hat Angelika Krumpen im Rahmen ihrer Sendereihe „Menschen“ zu den Stationen meines beruflichen Lebens und zu meinen Engagement ein Interview mit mir geführt: Link zur Homepage des Domradios
Wie mich die Friedensfrage durch mein Leben begleitet, dazu habe ich in einem 50minütigen Interview Auskunft gegeben: Podcast
Derzeit bewegen mich das Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland sowie der Krieg in Israel und Palästina und der UKRAINE-Krieg. Auch dazu mehr unter Neuigkeiten und Terminen
Hier folgen jetzt Infos zu vergangenen Veranstaltungen:
Am Samstag, dem 10. Januar 2026, gab es im Haus der Kirche in Bonn von 10 bis 16 Uhr eine Friedenswerkstatt, bei der ich den Einführungsvortrag halte zum Thema „Wider die Kriegstüchtigkeit – Schritte zur Friedensfähigkeit“ Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit: Flyer Friedenswerkstatt
Im Spätsommer 2025 veranstaltete der Arbeitskreis Palästina Neuwied zusammen mit weiteren Organisationen in Neuwied zwei Mahnwachen am 7. August und am 19. September: Stoppt den Krieg in Gaza! Lasst die Geiseln frei! Seid Menschen! Hier das Plakat der Mahnwache vom 19. September:

Am 9. und 10. Mai 2025 veranstaltete das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster eine Konferenz zum Thema „Friedenskultur – ein Schulfach? Möglichkeiten zur Kultivierung des Friedens in der Schule“ Tagungsbericht
Christiane und Christoph Bals sind gute Freunde, die in Verbindung mit GERMANWATCH im Februar 2025 eine nachdenkenswerte Veranstaltung zur Rettung der Demokratie in Neuwied gestaltet haben

Issa Amro von der Initiative Youth Against Settlements in Hebron erhielt im September 2024 den Alternativen Friedensnobelpreis. Auf der Reise des Neuwieder Arbeitskreises Palästina haben wir ihn im Frühjahr 2023 kennengelernt. Wir haben ihm von Seiten des Arbeitskreises Palästina in Neuwied gratuliert:

Am 16. März 2024 diskutierten wir auf einer Veranstaltung zu Antisemitismus und Islamfeindlichkeit
Am 12. März 2024 fand in Neuwied eine Veranstaltung mit der palästinensischen Christin und Friedensaktivistin Faten Mukarker statt (RZ vom 14.03.2024):

Am Aschermittwoch 2024 fand eine Gegendemo zum „Politischen Aschermittwoch“ der AfD in Neuwied-Torney statt. Trotz schlechtem Wetter fanden sich gut 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Hier mein Redebeitrag und ein Video zur Gegendemonstration
Seit über 25 Jahren reise ich regelmäßig nach Israel und Palästina; deshalb geht mir die Situation dort jetzt sehr nahe. Das Massaker des militärischen Flügels der Hamas am 7. Oktober war brutal, unmenschlich, unentschuldbar. Die militärische Reaktion Israels mag im ersten Augenblick nachvollziehbar sein. Sie fordert jetzt den Tod Zehntausender unschuldiger Menschen im Gazastreifen – fast die Hälfte davon sind Kinder. Der Krieg weitet sich auf den Libanon aus. Hunderttausende werden vertrieben. Rechtsextreme Kräfte in der israelischen Regierung fordern unverhohlen die endgültige Vertreibung der Palästinenser:innen aus Gaza. Der Versuch, die Hamas kriegerisch zu besiegen, wird ebenso wie die Reaktion der USA auf den 11. September 2001 alles nur verschlimmern. Wie heute die Hamas, so sollte damals Al Kaida besiegt werden, aber es entstand der sogenannte „Islamische Staat“. Boko Haram und der Djihad sind weitere terroristische Ableger. In Afghanistan regieren die Taliban. Sadam Hussein wurde getötet, aber der Irak steht jetzt unter dem Einfluss des Irans. Muammar al-Gaddafi wurde getötet; Libyen ist gespalten und ein „failed state“.
Wir brauchen eine Diplomatie, eine Politik der Verständigung und Friedensinitiativen, die die Traumata der israelischen und der palästinensischen Menschen ernst nehmen. Hier ein Gastkommentar in der Kölner Kirchenzeitung vom 27.10.2023:

Am 25. Januar 2024 waren die Combatants for Peace bei uns zu Gast in Neuwied und haben eine Perspektive für den Frieden aufgezeigt: Wenn Du Deinen eigenen Schmerz spürst, bist Du am Leben. Wenn Du den Schmerz der anderen spürst, bist Du menschlich.

In Neuwied haben wir die Projektpartnerschaft mit der palästinensischen Stadt Surif (25 km südwestlich von Bethlehem) aufgebaut; zugleich gibt es eine Neuwieder Städtepartnerschaft mit der Region Drom Hasharon nördlich von Tel Aviv. In Neuwied stehen beide Partnerschaftsvereine in engem Austausch:

in der SWR-Landesschau vom 16. Oktober 2023 gab es dazu ein Interview: Interview
Zur Projektpartnerschaft mit der palästinensischen Stadt Surif finden Sie hier einen Zeitungsbericht
Mit anderen Partnerschaftsinitiativen fordern wir, den Stopp der Unterstützung kommunaler Partnerschaften mit Städten in Palästina aufzuheben

An der Katholischen Hochschule in Köln wird die Partnerschaft mit der Universität Bethlehem jetzt schon seit mehr als zwei Jahrzehnten gepflegt: Dialogarbeit in Israel und Palästina
Bezogen auf den Krieg in der Ukraine erleben wir auch unter Christinnen und Christen, wie die Friedensethik derzeit heftig diskutiert wird: eine konsequent gewaltfreie „jesuanische“ Haltung und die Auffassung, dass militärische Selbstverteidigung in Notsituationen unausweichlich ist, stehen sich gegenüber:Vortrag zur christlichen Friedensethik
Bei der Katholischen Friedensbewegung Pax Christi arbeite ich im Wissenschaftlichen Beirat mit, bei gewaltfrei handeln im Kuratorium.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der interreligiöse Dialog in einer von Migration geprägten Gesellschaft. Dazu ein Artikel und Infos zum Interreligiösen Master
Im Frühjahr 2022 ist das Buch „Papst Franziskus: Mensch des Friedens“ erschienen mit meinem Beitrag zu Ansätzen einer interreligiösen Friedenstheologie bei Papst Franziskus. Gottfried Orth hat das Buch rezensiert: Rezension zu Papst Franziskus: Mensch des Friedens
Als Christ sind mir längst überfällige grundlegende strukturelle Reformen in der katholischen Kirche wichtig: Gemeinden als Netzwerke
Die Offene Gemeinde Heilig Kreuz in Neuwied wurde im April 2019 gegründet. Dazu hier ein Interview im Domradio und ein theolgischer Beitrag von Oliver Seis und mir in der Trierer Theologischen Zeitschrift (4/2021): Gemeinde im Sozialraum
Vor meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Kölner Hochschule war ich elf Jahre lang Referent und Geschäftsführer beim Internationalen Christlichen Friedensdienst EIRENE . Zweimal war ich für EIRENE im Niger, wo EIRENE die Partner u.a. im Kampf gegen Boko Haram unterstützt. Dazu hier ein Artikel über Lokale Dialoginitiativen im Niger.
Alles Gute beim weiteren Lesen! Ich freue mich über Rückmeldungen per Email

